Saatkrähen: Konsequentes Vorgehen der Stadtverwaltung

Die Stadt Frankenthal hat angekündigt, wegen der Verschmutzungen durch Saatkrähen auf dem Spielpatz Fontanesistraße drei Platanen zurückzuschneiden und die Nester auf einen vierten sogenannten Krähenbaum zu versetzen. 

Dazu erklärt der Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes:

„Die Probleme, mit denen die Stadt Frankenthal hier zu tun hat, gibt es an vielen Stellen in meinem Wahlkreis. Bürgerinnen und Bürger aus Frankenthal und dem Rhein-Pfalz-Kreis haben mir davon berichtet. Sie erwarten von der Politik Lösungen. In diesem Sinn ist das Wirken der Frankenthaler Stadtverwaltung in Zusammenarbeit mit der TH Bingen vorbildlich: Zunächst eine fachliche Analyse der Situation, dann ein individuell zugeschnittener Lösungsvorschlag, der vor Ort konsensfähig und für die Naturschutzbehörde genehmigungsfähig war, gefolgt nun von einer zügigen Umsetzung der Pläne. Für dieses konsequente Vorgehen möchte ich Oberbürgermeister Hebich und insbesondere Bürgermeister Knöppel herzlich danken.

Ob die Maßnahmen ausreichen, wird die beschlossene Erfolgskontrolle zeigen. Ich wünsche es mir im Interesse der Kinder und Familien und aller Anwohnerinnen und Anwohner sehr. Klar ist für mich aber auch: Sollte sich die Situation nicht spürbar verbessern, muss über weiterreichende Maßnahmen nachgedacht werden, auch über Änderungen an der Gesetzeslage. Die Frage ist kompliziert, da hier Europa-, Bundes- und Landesrecht betroffen sind, aber das sollte uns nicht abschrecken. Ich bin deshalb im regelmäßigen Austausch mit Fachpolitikern und dem zuständigen Bundesministerium.“

Inhaltsverzeichnis
Nach oben