Mehr tun für eine bessere Kinderbetreuung

Junge Familien im Fokus

Für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf setzt sich Torbjörn Kartes als Mitglied der Bundestagsausschüsse für Arbeit und Soziales sowie für Familie ein. Deshalb hat er sich in den vergangenen Wochen unter dem Motto „Junge Familien im Fokus“ über die Situation von Eltern und Kindern im Wahlkreis informiert. 

„Unsere Erziehungs- und Lehrkräfte leisten hervorragende Arbeit unter teils schwierigen Bedingungen. Fehlendes Personal und steigende Ansprüche verlangen ihnen einiges ab. Dabei war der dringendste Wunsch meiner Gesprächspartner nicht eine höhere Vergütung oder ein besserer Betreuungsschlüssel, sondern mehr Wertschätzung für ihre Arbeit. Ich denke, die haben sie verdient“, erklärte Kartes am Freitag und zog damit ein zwischenzeitliches Fazit seiner Besuche.

Am Mittwoch, 28. März, hatte der 38-jährige Bundestagsabgeordnete einen Vormittag lang im Böhl-Iggelheimer Kindergarten in der Römerstraße mitgearbeitet, am Abend desselben Tages traf er in Ludwigshafen Tagesmütter zum Gespräch. Am Dienstag, 10. April, erlebte er den Schulalltag an der Karl-Wendel-Grundschule in Lambsheim.

„Der Fachkräftemangel, den wir in vielen Bereichen des Arbeitsmarkts wahrnehmen, ist leider gerade im Bereich der Kinderbetreuung und -erziehung ein gravierendes Problem“, sagte Kartes. Das betreffe nicht nur Erzieherinnen und Erzieher, sondern in zunehmendem Maß auch Lehrkräfte an Grundschulen. „Wir müssen die Attraktivität dieser Berufe steigern, auch durch eine angemessene Bezahlung“, sagte Kartes auch mich Blick auf die derzeitigen Tarifverhandlungen. „Ich möchte, dass sich Paare in meinem Wahlkreis für Kinder entscheiden und dass Paare mit Kindern zu uns in die Region ziehen. Dazu ist es besonders wichtig, dass junge Familien gute Rahmenbedingungen vorfinden. Die Betreuungssituation ist dafür zentral und hier muss sich noch einiges verbessern. Dafür setze ich mich ein.“

Beeindruckt zeigte sich Kartes von der Kindertagespflege, die sich zurecht als echte Alternative zur Kita verstehe. „Die Betreuung durch Tagespflegepersonen findet in kleinen Gruppen mit einer festen Bezugsperson statt. Zeitlich sind sie auch nicht an starre Öffnungszeiten gebunden. Deswegen sollte das Land sie als gleichberechtigte Betreuungsform zur Kindertagesstätte fördern“, forderte Kartes. Ziel sei die Wahlfreiheit der Eltern. „Hier muss das Land unbedingt nachbessern!“

Kartes betonte abschließend: „Meine Besuche in der Böhl-Iggelheimer Kita und der Schule in Lambsheim waren erst der Auftakt, denn für einen vertieften Einblick werden viele weitere Besuche nötig sein.“ Darum spreche er alle an, die Angebote rund um das Thema Familie und Beruf machen. „Denen sage ich: Sehr gerne besuche ich Sie, um mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.“ Zur Terminvereinbarung stehe sein Bundestagsbüro gerne zur Verfügung.

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