Bundesförderung für Schlösschen im Park

Torbjörn Kartes gratuliert Förderverein und Gemeinde in Limburgerhof

Der Förderverein Schlösschen im Park erhält 33.000 Euro aus Bundesmitteln zur Renovierung des historischen Daches. Geplant sind die Verlegung von Naturschiefer und eine Entwässerungskonstruktion, um die Gebäudesubstanz zu schützen. 

Der Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes gratuliert dem Förderverein und der Gemeinde zur erfolgreichen Bewerbung im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms des Bundes: „Mit dem Schlösschen im Park verbinden viele Menschen in Limburgerhof schöne Erinnerungen – Hochzeiten, Konzerte oder einfach entspannte Aufenthalte im Park. Ich freue mich sehr, dass dieses Wahrzeichen der Gemeinde für so historisch wertvoll befunden wurde, dass der Bund sich an den Kosten der Sanierung beteiligt.“

Das Schlösschen im Park ist ein Adelspalais aus dem Jahr 1826, das nach mehreren Besitzerwechseln 1899 von der BASF erstanden wurde. 1902 zur Schule umfunktioniert, diente der große Saal im Erdgeschoss außerdem den umliegenden Kirchengemeinden als Betsaal. Von 1955 an fand ein Teil der BASF-Lehrlingsausbildung im Schlösschen statt, bevor es 1999 der Gemeinde Limburgerhof zum Kauf angeboten wurde. Seit dem Ankauf durch die Kommune kümmern sich Ehrenamtliche im Förderverein Schlösschen im Park um Sanierung, Betrieb und Vermietung des besonderen Gebäudes. Im Schlösschen finden auch regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.

Die Bundesförderung erhält der Verein aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm, für das im Bundeshaushalt 2019 insgesamt 40 Millionen Euro eingestellt wurden. Ziel aller geförderten Maßnahmen ist der Erhalt national bedeutsamer Kulturdenkmäler. Die Entscheidung über die Förderfähigkeit liegt bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters (CDU).

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