Jetzt auf den Digitalpakt vorbereiten!

Schulen können mit 5,5 Milliarden Euro digitale Infrastruktur verbessern

Der Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes weist darauf hin, dass staatliche und private Schulträger in Ludwigshafen, Frankenthal und dem Rhein-Pfalz-Kreis bereits Vorbereitungen treffen können, um sich auf Mittel aus dem Digitalpakt Schule zu bewerben.

Nachdem der Bundesrat die Grundgesetzänderung gebilligt hat und die Bundesländer eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund geschlossen haben, können nun schon die Antragstellungen auf den Weg gebracht werden. „Als Mitglied der für Arbeit und Jugend zuständigen Bundestagsausschüsse weiß ich, wie wichtig die Medienkompetenz für den Berufseinstieg sein kann“, so Kartes. Zügiges Handeln sei jetzt gefragt, damit die Schulen von den Fördergeldern auch profitieren können.

„Als Union wollten wir im Bundestag von Anfang an die Länder mit einem kräftigen Anschub für die Digitalisierung der Schulen in Deutschland unterstützen, ohne aber die Architektur des Grundgesetzes zu verschieben“, führt Kartes weiter aus. „Das ist jetzt gelungen. Der Bund unterstützt die Länder aus einem gesamtstaatlichen Interesse heraus, wobei die Verantwortung für das Bildungswesen klar in der Zuständigkeit der Länder verbleibt.“

Die Mittel für die Schulen können voraussichtlich noch dieses Jahr fließen. Voraussetzung für die Beantragung von Mitteln ist immer die Vorlage eines technisch-pädagogischen Konzepts jeder einzelnen Schule. Wichtig ist, dass bereits laufende und neu zu beantragende Maßnahmen nicht vermischt werden. Förderfähig sind u.a. der Aufbau oder die Verbesserung der digitalen Vernetzung von Schulen, der Auf- und Ausbau von Lehr-Lern-Infrastrukturen (zum Beispiel Lernplattformen, pädagogische Kommunikations- und Arbeitsplattformen, Portale, Clouds), ferner Anzeige- und Interaktionsgeräte wie interaktive Tafeln und schulgebundene mobile Endgeräte wie Laptops und Tablets.

Mit dem Digitalpakt wird der Weg frei für Investitionen in flächendeckende moderne digitale Infrastrukturen in Deutschlands Schulen. Fünf Milliarden Euro vom Bund und weitere 500 Millionen Euro von den Ländern fließen in die digitale Bildung. Während der Bund den Ausbau der technischen digitalen Infrastruktur fördert, sind die Länder für die Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte und für die Qualifizierung und Weiterbildung von Lehrern zuständig, regeln den Betrieb und die Wartung.

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