Buchhändlerinnen und Buchhändler können sich noch bis zum 5. April für den Deutschen Buchhandlungspreis bewerben. Ausgezeichnet werden inhabergeführte, unabhängige Buchläden, die sich besonders für das Kulturgut Buch engagieren. Dazu zählen etwa ein breit gefächertes Sortiment an Büchern kleinerer und unabhängiger Verlage, innovative Geschäftsmodelle oder spezielle Kulturveranstaltungen sowie Leseprojekte für Kinder und Jugendliche. Auch digitale Veranstaltungen, Plattformen und andere kreative pandemiebedingte Ansätze werden prämiert. Die Gewinner erhalten jeweils ein Gütesiegel und Preisgelder bis zu 25.000 Euro.
„Die pandemiebedingten Schließungen der Buchläden und der Umstieg auf den Onlinehandel brachten vielen Buchhändlerinnen und Buchhändler in eine existenzielle Notsituation. Deshalb ist es umso wichtiger, den unabhängigen, inhabergeführten Buchhandel bestmöglich zu unterstützen“, so der Bundestagsabgeordnete Torbjörn Kartes.
Seit 2015 wird der Deutsche Buchhandlungspreis jährlich an Buchhandlungen verliehen, deren Jahresumsatz in den vergangenen drei Jahren unter einer Million Euro lag. „Ausgewählt werden die Preisträgerinnen und Preisträger von der Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, auf Vorschlag einer unabhängigen Jury.

Buchhandlungen können sich online bewerben: www.deutscher-buchhandlungspreis.de.